Gartengestaltung für Kinder: Nutzgarten & Beete anlegen mit Kindern

Beete anlegen: Gartengestaltung für Kinder
Beete anlegen: Gartengestaltung für Kinder

Kinder lieben es, die Welt um sie herum zu entdecken. Warum sollten sie die Reise also nicht im Garten beginnen? Wir zeigen euch, wie hilfreich die Gartengestaltung für Kinder in ihrer Entwicklung ist und wie ihr gemeinsam einen Nutzgarten und Beete anlegen könnt.

 

Warum Beete anlegen mit Kindern Sinn macht

Kinder sind leidenschaftliche Entdecker. Denn für sie ist alles da draußen ein großes Abenteuer. Vor allem die Natur hat es ihnen angetan. Leider kommt diese heute aber oftmals zu kurz. Dabei können Kinder im Garten, etwa beim gemeinsamen Anlegen von Beeten, viel lernen. Über die Natur, aber auch über sich selbst. Denn nirgendwo sonst kommen sie auf so leicht verständliche und leicht verdauliche Weise mit Dingen wie dem Entstehen und auch Vergehen vom Leben in Berührung. Und sie lernen Dinge mit Geduld und Verantwortung anzugehen. Und: Dafür ist ein eigenes Beet für das Kind mehr als nur sinnvoll. Denn hier können sie sich frei entfalten. Doch wie sieht eine Gartengestaltung mit Kindern aus? Wir haben für euch ein paar Tipps und Informationen gesammelt, um einen eigenen kleinen Nutzgarten anzulegen. Im Folgenden findet ihr eine Anleitung zum Anlegen von Beeten.

 

Nutzgarten anlegen:
Anleitung mit der es einfach geht

  1. Bevor es an die Arbeit geht, müssen der Nutzgarten und die Beete natürlich geplant werden. Auch hier kann das Kind bereits einbezogen werden. Etwa, indem es die Aufzeichnungen übernimmt. Dabei sollten Fragen wie die geklärt werden, welche Form und wie viele Beete der Garten haben soll? Und wo sollen welche Pflanzen oder Früchte gepflanzt werden? Vorab bitte überlegen: welche Pflanzen sollen gepflanzt werden und welche Voraussetzungen benötigen diese (viel Sonne, vor Regen geschützt, etc.)?
  2. Dann geht es an die Arbeit, den Nutzgarten anzulegen. Hierzu muss der Bereich, der später einmal der Garten werden soll, erst einmal mit einer Schnur abgesteckt werden. Dafür braucht man kleine Hölzer, ein Maßband und Bänder. Anschließend sticht man die Beete, an den Schnüren entlang, mit einem Spaten aus. Und natürlich können die Kinder auch hierbei bereits fleißig mit anpacken – zum Beispiel mit einem Kinderspaten.
  3. Nachdem die Beete ausgestochen wurde, müssen sie für die Saat vorbereitet werden. Dazu müssen sie umgegraben und komplett von Unkraut, Blumen und Rasen befreit werden. Um das zu tun, und um die Erde aufzulockern, sollte eine Harke verwendet werden. Dann kann es an das Aussäen gehen. Danach gilt es den Boden etwas zu bewässern. Nicht so viel, dass es die Aussaat wegspült, die Erde jedoch trotzdem nass ist.
  4. Das Nutzgarten Anlegen ist nun fast abgeschlossen: jedoch fehlt noch eine sinnvolle Umzäunung der Beete zum Schutz vor wilden Tieren oder dem Fußball des Kindes. Engmaschige Kunststoffzäune sind dabei sinnvoll, sehen aber nicht sehr schön aus. Spezielle Beetzäune (oder auch Zierzäune) hingegen werten den gesamten Garten in seiner Optik auf. Als besonderer Blickfang gelten Staketenzäune, welche darüber hinaus auch mit ihrer Langlebigkeit glänzen. Sie werden aus Kastanienholz oder Robinienholz gefertigt und müssen nicht gepflegt oder behandelt werden.

 

Was ein klassisches Kinderbeet ausmacht

Natürlich sollte der Spross nicht mit sensiblen und eigensinnigen Pflanzen betraut werden. Besser sollte auf pflegeleichte Pflanzen und Früchte gesetzt werden, die zum einen natürlich ungiftig sind, zum anderen aber auch schnell wachsen. Denn umso schneller das Kind Ergebnisse sieht, umso schneller steigt auch die Begeisterung für den Garten. Doch was sollte man anlegen? Einen Nasch- oder doch lieber einen Blumengarten? Und was könnte den Garten sonst noch kindgerechter machen?

Den eigenen Nachgarten gestalten

Ein Naschgarten sollte einige leckere Obst- oder Gemüsesorten umfassen, die schnell wachsen und pflegeleicht sind. Denn so erhält das Kind schnell eine köstliche Belohnung für seine Mühen. Hier eigenen sich zum Beispiel Gemüsesorten wie Karotten, Tomaten oder Gurken oder aber Früchte wie Himbeeren oder Stachelbeeren. Und: Von diesen gibt es oft auch sogenannte Minizüchtungen, die perfekt für kleine Gärten sind. Eine umfangreiche Anleitung hat dazu der FiBL Deutschland e.V. veröffentlicht.

Alternativ einen Blumengarten anlegen

Der Blumengarten ist eine wunderbare Alternative für Kinder, die sich weniger für Nutzpflanzen interessieren. Er ist toll anzusehen und natürlich lassen sich mit den Blumen wunderschöne Dinge basteln oder schöne Sträuße für die Mutter oder die Oma pflücken. Auch hier gibt es aber Variationen, bei denen die Blüten oder die Samen essbar sind. Einige beliebte und gute Pflanzenarten für einen kindgerechten Blumengarten sind Sonnenblumen oder Ringelblumen.

Spielecke in der Nähe vom gemeinsamen Nutzgarte

Natürlich sollte die Arbeit im Garten für Kinder auch jede Menge Spaß und Spiel beinhalten. Das steigert die Begeisterung und sorgt dafür, dass sich das Kind auch fernab der Gartenarbeit gerne im Freien aufhält. Da es sich zwischen Beeten und Pflanzen jedoch nur schwer spielen lässt, sollte dafür eine separate Spielecke angelegt werden. Diese kann, je nach Vorlieben des Kindes, aus einer Sandgrube, aber natürlich auch aus Spielgeräten bestehen.

 

Erfahre mehr über das Thema:

 

Wie die Gartengestaltung für Kinder bereichernd ist

Wie bereits angedeutet, fördert die Gartenarbeit bei Kindern viele Eigenschaften und somit auch die Bildung des Charakters. Doch was ist, wenn es im Garten zu Misserfolgen kommt? Auch das ist gut für die Entwicklung des Kindes. Denn so lernt es, mit diesen umzugehen. Doch der nächste Erfolg lässt im eigenen Beet meistens nicht auf sich warten, was wiederum die Motivation steigert.

 

Was meint ihr, was Gartengestaltung für Kinder bedeutet? Haben eure Kids darauf Lust? Habt ihr für andere Eltern Tipps zum Beete anlegen? Diskutiert mit uns auf Facebook.

Foto-Urheberrecht:
©maximkabb/123RF

You Might Also Like