Kinderzimmer – aus kleinen Räumen Großes machen

Größe und Stauraum im Kinderzimmer

Schon so manchem Elternteil hat ein kleines Kinderzimmer Kopfzerbrechen bereitet. Auf begrenztem Platz sind die notwendigen Möbel schwer unterzubringen – und genügend Platz zum Spielen muss auch noch bleiben! Mit ein paar kleinen Tricks klappt beides.

 

Ansprüche des Kindes wachsen mit der Zeit

Platz im Kinderzimmer ausnutzenDie Erkenntnis, dass das Zimmer des Nachwuchses eigentlich viel zu klein ist, trifft viele Eltern erst nach einigen Jahren. Grund hierfür ist zum einen der steigende Platzbedarf und zum anderen der plötzliche Wunsch nach mehr Privatsphäre.

Tatsächlich benötigen Babys und Kleinkinder noch wenig Platz, was insbesondere daran liegt, dass für sie oft noch die komplette Wohnung als Spielfläche dient. Nach einigen Jahren hegen jedoch die meisten Kids den Wunsch, sich zum Spielen in ihr eigenes Reich zurückziehen zu können. Hinzukommt, dass sich mit den Jahren immer mehr Spielzeug im Kinderzimmer ansammelt, zudem wird ein größeres Bett benötigt und die Eltern müssen mit dem Eintritt des Schulalters auch einen Schreibtisch im Zimmer aufstellen. Spätestens jetzt gilt es, aus dem vorhandenen Platzangebot das Beste zu machen!

Übrigens:

Aus baurechtlicher Sicht gibt es in Deutschland keine Mindestgröße für das Kinderzimmer. Eltern sind sich jedoch einer Statistik zufolge darüber einig, dass das Kinderzimmer im Optimalfall 15 bis 20 Quadratmeter messen sollte – das finden 48 Prozent der Befragten. Immerhin 33 Prozent halten aber auch 10 bis 15 Quadratmeter für völlig ausreichend.

 

4 clevere Tipps für mehr Stauraum

Wer den vorhandenen Platz optimal ausnutzen möchte, sollte sich in erster Linie darauf konzentrieren, möglichst clever Stauraum zu schaffen. Ziel sollte hierbei sein, dass eine möglichst große Fläche im Raum frei bleibt. Wir haben vier pfiffige Tipps für mehr Stauraum gesammelt:

  1. Das richtige Bett wählen: Für kleinere Kinder ist ein Hochbett erste Wahl, unter dem sich zusätzlicher Platz für einen Schreibtisch oder auch zum Spielen bietet. Größere Kinder geben sich allerdings oftmals nicht mehr mit einem Hochbett zufrieden – sie wünschen sich ein „richtiges“ Bett. Wir halten ein Kojenbett für die optimale Lösung, denn es verfügt zum einen über eine zusätzliche herausziehbare Liegefläche für Schlafgäste und zum anderen über praktische Schubfächer mit beachtlichem Zusatzstauraum. Wem das Prinzip gefällt, der kann ein Kojenbett bei inhofer.de kaufen.
  2. Multifunktionale Möbel aufstellen: Neben dem Kojenbett gibt es noch weitere Möbel, die gleich mehrere Funktionen in sich vereinen. So bieten auch einige Sitzmöbel zusätzlichen Stauraum. Als nützlich erweisen sich im Übrigen Schreibtische, die sich bei Bedarf einfach hochklappen lassen.
  3. Nischen ausnutzen: In verwinkelten Räumen oder in Zimmern mit Dachschrägen sollte keine Nische ungenutzt bleiben. Die Lösung für mehr Stauraum stellen hier maßgefertigte Einbauregale dar. Ein Profi muss dabei nicht zwangsläufig ans Werk, vielmehr kann man aus schlichten Brettern mit etwas handwerklichem Geschick auch selber individuelle Einbaumöbel fertigen.
  4. In die Höhe bauen: Bei Regalen sollte man zusätzlich besser auf hohe als auf breite Versionen setzen. So bleiben auch die oberen Bereiche der Wände nicht ungenutzt. Platz finden hier selten benutzte Spielzeuge oder aber saisonale Bekleidung.

 

So wirkt das Zimmer größer

Auch mit optischen Tricks kann man das Zimmer größer erscheinen lassen. So sind generell helle Farben dunkleren Nuancen vorzuziehen, bei gemusterten Tapeten sollten Versionen mit kleinen Prints erste Wahl sein.

Ebenfalls kann ein Raum allein durch Ordnung größer wirken. Am besten bringen Eltern ihren Kids daher schon frühzeitig bei, wie man im eigenen Zimmer Ordnung hält. Allgemein fällt das Aufräumen deutlich leichter, wenn Spielzeug, Schulmaterialien und Co. täglich an den vorgesehenen Plätzen verstaut werden – das dauert tatsächlich nur wenige Minuten.

Zuletzt können auch klug positionierte Spiegel dabei helfen, den Raum optisch größer wirken zu lassen. Im Idealfall spiegeln sie helle Flächen, also etwa das Fenster oder auch künstliche Lichtquellen, wider. Schmale Kinderzimmer wirken durch einen an den langen Seiten des Raumes platzierten Spiegel deutlich größer.

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