Kinderzuschlag

Kinderzuschlag
Kinderzuschlag

Der Kinderzuschlag ist für Eltern gedacht, die zwar arbeiten gehen, aber mit ihrem Gehalt nur den eigenen Lebensunterhalt finanzieren können und nicht in der Lage sind, ausreichend für die Kinder zu sorgen. Damit die Familie nicht zu einem Sozialfall wird, bekommen die Eltern pro Kind einen Zuschuss in Höhe von maximal 140 Euro monatlich.

 

Wer hat Anspruch auf den Kinderzuschlag von der Familienkasse?

Eltern haben für Kinder, die unverheiratet und unter 25 Jahre alt sind Anspruch, wenn diese in ihrem Haushalt leben. Dabei muss bereits eine regelmäßige Kindergeld-Auszahlung stattfinden oder eine Leistung bezogen werden, die das Kindergeld ausschließt (Kindergeldantrag).

Des Weiteren sind folgende Punkte für einen Anspruch relevant:

  • Paare müssen mindestens 900 Euro und Alleinerziehende mindestens 600 Euro im Monat verdienen.
  • Die Bemessungsgrenze (zuzüglich Gesamtkinderzuschlag) darf dabei jedoch nicht überschritten werden.

Zur Berechnung der Höhe des Kinderzuschlags werden auch Einkommen der Kinder (zum Beispiel Unterhalt oder Waisenrente) einbezogen. Diese werden bedarfsmindernd auf den Zuschlag angerechnet. Das Merkblatt Kinderzuschlag vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend enthält Berechnungstabelle.

 

Wo kann man den Kinderzuschlag beantragen?

Der Zuschlag wird bei der Familienkasse beantragt, von der auch das monatliche Kindergeld bezogen wird.

 

Besonderheiten und Dauer des Kinderzuschlags

Der Kinderzuschlag wir in einer Höhe von 140 Euro für eine Zeit von 36 Monaten gezahlt. Jede Veränderung in der Familie wie Trennung oder Scheidung oder Änderung des Gehaltes sind unverzüglich der Familienkasse mitzuteilen.

 

Wo ist der Kinderzuschlag geregelt?

Der Kinderzuschlag wird von der Familienkasse (Bundesagentur für Arbeit) ausgezahlt. Die Familienleistung ist im Bundeskindergeldgesetz geregelt. Das Servicetelefon der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit ist unter 0800 4 5555 30 kostenfrei zu erreichen.

Foto-Urheberrecht:
Olga Kriger/123RF

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