Mütterteams: Gegenseitige Unterstützung liegt im Trend

Mütterteams

Zahlreiche Menschen leben bereits einen eigenverantwortlichen Alltag. In Zeiten wie diesen, wo das Geld knapp sowie kaum Hilfestellung vom Staat zu erwarten ist, wird vermehrt auf das klassische „Tauschgeschäft“ gesetzt. Bei Dienstleistungen wie auch Produkten, ist jene Art von Handel mittlerweile populär. Ferner erkannten es die Eltern und gründen immerfort Mütterteams, um sich untereinander zu unterstützen. Ein Mütterteam ist ein privater Zusammenschluss von Müttern oder Eltern, zur gemeinsamen organisierten Kinderbetreuung.

 

Was sind Mütterteams konkret?

Mütterteams bestehen aus Muttis oder Papis, die sich wiederkehrend treffen, über die Sprösslinge unterhalten, wie auch gegenseitig auf die Nachkommen aufpassen, beziehungsweise beim Haushalt helfen. Solche Teams entlasten die Erziehungsberechtigten auf sämtlichen Gebieten.

 

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Eltern sparen eine Menge Geld
  • Es ist eine Erleichterung für die Eltern
  • Freundschaften werden geknüpft
  • Die Sprösslinge erhalten soziale Kontakte

 

Wie kann eine Organisation ablaufen?

Solche Gruppen beginnen häufig mit zwei bis drei Personen. Durch Mundpropaganda wird über Alternativlösungen berichtet und die Eltern treffen sich zu einem gemeinsamen Besprechungsabend. Zu Anfang steht das beiderseitige Kennenlernen im Vordergrund. Die Mitglieder beschnuppern sich, ferner der Nachwuchs. Ist das Eis gebrochen sowie Vertrauen da, passen die Mütter beziehungsweise Väter gegenseitig auf die Kinder auf. Während eine Mutter beispielsweise die Küche reinigt, befindet sich das eigene Kind beim Nachwuchs der Gruppenfreundin sowohl andersherum.

Im Endeffekt ersparen sich die Eltern eine Menge, weil diese in Ruhe jegliche Angelegenheiten erledigen können, ohne auf die Finanzen achten zu müssen. Diese Möglichkeit bietet sich ferner bei Teilzeitarbeit an. Das Elternteil, das am Vormittag arbeitet, passt auf die Knirpse jener Eltern auf, die nachmittags arbeiten. Das ist in Zeiten wie diesen eine kolossale Entlastung für alle Beteiligten und stellt somit eine Alternative zu einem Babysitter, einer Tagesmutter oder Leih-Oma dar.

 

Wo finden Eltern solche Mütterteams?

Gibt es bereits Teams, werben diese größtenteils in Supermärkten oder per Flyer, die zum Exempel beim Kinderarzt oder beim Gynäkologen ausliegen. Heut zu Tage kommt es nicht selten vor, dass solcherlei Angebote auch auf Facebook stehen. Dort gibt es längst virtuelle Müttergruppen. Ist keine Gruppe ersichtlich, wäre es nicht verkehrt, eine zu gründen. Selbst ist die Frau beziehungsweise der Mann.

 

Wer auf der Suche ist, darf sich mehrere Möglichkeiten ansehen.

Ein paar Termine dürfen vergehen, bevor sich Eltern gegen oder für ein Mütterteam entscheiden. Neben der Sympathie sollten relevante Dinge stimmen. Zum Beispiel die Religion, die Einstellung zum Leben etc. Eine Veganerfamilie hat mutmaßlich keinerlei Gefallen, wenn der Nachwuchs in eine Fast-Food-Gruppe gelangt. Wer möchte, dass sein Kind in einer wohlbehütenden Runde versorgt wird, klärt diese Punkte im Vorfeld ab. Unter diesen Voraussetzungen klappt es garantiert mit den hilfreichen Engeln auf Erden, die einem in Mütterteams vieles abnehmen.

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kzenon 123RF

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