Weihnachtsmann buchen: Besuch vom Weihnachtsmann arrangieren

Weihnachtsmann buchen
Weihnachtsmann buchen

Der Weihnachtsmann scheint heute omnipräsent zu sein: In Einkaufszentren, auf Weihnachtsmärkten und auf Veranstaltungen tummeln sich weißbärtige dicke Männer in roten Mänteln, die Süßigkeiten und Werbegeschenke verteilen und für Fotos posieren. Wo aber bucht man einen Weihnachtsmann und mietet ihn sich für zu Hause – oder spielt man ihn lieber selber zum Weihnachtsfest?

 

Weihnachtsmann buchen

Santa Claus nach Hause holen – einen Weihnachtsmann buchen stellt für die Kinder ein ganz besonderes Erlebnis dar. Die Vermittlung verläuft meistens unkompliziert und ein ausführliches Telefonat vorab bereitet den Auftritt bestmöglich vor. In allen Regionen und Bundesländern kann man einen Weihnachtsmann buchen. Dieser bringt auch gern seine Helfer wie Engel mit, welche zusätzlich gemietet werden können.

 

Nikolaus, Kinderfest oder Heiligabend: der Weihnachtsmann für zu Hause

Es gibt verschiedene Anlässe, sich den Weihnachtsmann in die eigenen vier Wände zu holen: Traditionell schaut am 6. Dezember der Heilige Nikolaus an seinem Feiertag vorbei. Er bringt den gruseligen Knecht Ruprecht (der im süddeutschen Sprachraum als Krampus bekannt ist) und sein goldenes Buch mit: Daraus liest er dem Kind bzw. den Kindern vor, was sie im vergangenen Jahr gut gemacht haben und wann sie böse waren. Gute Kinder bekommen ein Geschenk, böse Kinder eine nackte Birkenrute. Zumindest am Anfang. Nachdem sie sich ordentlich geschämt und Besserung gelobt haben, hat der Nikolaus natürlich auch für sie ein Geschenk.

Der katholische heilige Nikolaus ist im katholischen Gebiet natürlich weit stärker repräsentiert als im protestantischen Gebiet. Hier spielen seit jeher Christkind und Weihnachtsmann die größere Rolle. Heute besucht der Nikolaus aber auch protestantische Kinder, während der Weihnachtsmann bei katholischen Familien am Heiligen Abend vorbeischaut – ohne goldenes Buch und Knecht Ruprecht und dafür mit umso mehr Geschenken. Zwischendurch stehen häufig Kinderpartys im familiären Bereich, in der Kita oder Grundschule sowie in den Kinderabteilungen verschiedener Vereine an. Auch hier ist das Thema Weihnachtsmann buchen interessant, er ist ein gern gesehener Gast, der zur richtigen Stimmung beiträgt.

 

Den Weihnachtsmann buchen und mieten

Die bequeme und kostspielige Variante ist die Weihnachtsmann-Miete bei einem Profi-Vermittler. Gebuchte professionelle Weihnachtsmänner bringen ihr eigenes hochwertiges Kostüm mit und haben Erfahrung im Umgang mit Kindern. Auf Wunsch kann der Weihnachtsmann zusätzlich noch einen Engel mitbringen. Natürlich wird der Auftritt mit den Eltern bzw. den Veranstaltern der Kinderparty nach der Buchung abgesprochen: Vielleicht soll der gemietete Weihnachtsmann Gedichte vortragen, eine von den Eltern ausgewählte Weihnachtsgeschichte vorlesen oder Weihnachtslieder singen? Manche gebuchte Weihnachtsmänner sind sogar erfahrene Künstler und Entertainer, die den Nachwuchs unterhalten.

Zum Nikolaustag kann statt einem Weihnachtsmann mieten auch die Buchung eines Nikolaus-Besuchs ein gute Idee sein, der komplett mit Bischofsmütze und einem schwarzgekleideten Knecht Ruprecht daher kommt und aus dem Goldenen Buch einen vorbereiteten Text vorliest. Die Eltern geben dem Nikolaus bzw. dem Weihnachtsmann vor dem Auftritt die Geschenke, die er später verteilt.

 

Weihnachtsmann selbst spielen

Für einen professionellen Weihnachtsmann, den man sich mietet, müssen etwa 150 bis 200 Euro für den Abend eingeplant werden – mehr, wenn zusätzlich ein Engel oder ein Knecht Ruprecht gebucht wird. Dies ist keine große Summe, wenn beispielsweise die Eltern der Kinder im Turnverein für die Weihnachtsfeier zusammenlegen und jeder nur 10-15 Euro geben muss. Für eine einzelne Familie kann es jedoch schon eine große Summe sein, die lieber in Weihnachtsgeschenke gesteckt wird. Wer dennoch nicht auf himmlischen Besuch verzichten möchte, hat verschiedene Optionen: Handwerklich geschickte Menschen nähen und basteln ihre Kostüme selbst.

Wer für Bastelarbeiten weder Zeit noch Nerven hat, kann fertige Kostüme natürlich auch kaufen, mieten oder leihen. Besser ist es hier, etwas tiefer in die Tasche zu greifen und auf ein hochwertiges Kostüm aus Samt und mit einem flauschigem weißen Saum zu setzen sowie auf einen hochwertigen Bart und eine Perücke. Bei einem Billig-Kostüm ahnen Kinder schnell, dass dahinter kaum der echte Weihnachtsmann stecken kann.

 

Den Auftritt als Weihnachtsmann gut vorbereiten

Wird ein fremder Profi-Weihnachtsmann gemietet, fällt es den Kindern leicht, an den echten Weihnachtsmann zu glauben. Steckt jedoch ein Bekannter oder Verwandter im Kostüm, ist etwas Geschick gefragt. Wenig sinnvoll ist es, wenn der Weihnachtsmann sein ganzes Gesicht hinter einem falschen Bart, dicken Augenbrauen und einer Sonnenbrille versteckt – eine derartige Vermummung verschreckt die Kinder nur. Besser ist es, auch als Mann zum Make-Up-Pinsel zu greifen und die Gesichtszüge leicht zu verfremden. Ein wenig Augen-Make-Up, rote Apfelbäckchen und buschige Augenbrauen genügen oft schon um die Person unkenntlich zu machen – schließlich denken die Kinder (meistens) gar nicht darüber nach, dass der Besucher nicht der echte Weihnachtsmann sein könnte. Hier gibt es ein gutes Schmink-Tutorial für alle angehenden Weihnachtsmänner:

Zur Vorbereitung gehören natürlich noch andere Dinge: Soll der Weihnachtsmann Geschenke oder kleine Säckchen mit Süßigkeiten verteilen, müssen diese vorab verpackt werden. Dazu sollte es passende Auftrittsmusik geben, bei der die Kinder auch mitsingen können, zum Beispiel die Klassiker „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und „Morgen, Kinder, wird’s was geben“. Wird ein Profi engagiert, der aus dem Goldenen Buch vorliest, muss der entsprechende Text vorbereitet werden. Ganz wichtig: Sobald mindestens zwei Kinder im Haus sind, muss der Profi wissen, wer wer ist. Sonst bekommt der kleine Bruder nachher die Leviten für all die Dinge gelesen, die der große Bruder über das Jahr hinweg ausgefressen hat.

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