Hokkaido, die nördlichste Insel Japans, ist vor allem für solche Touristen interessant, die sich für die Natur des Landes interessieren. Mit seinen wilden Tieren und den unberührten Landschaften bietet Hokkaido seinen Gästen Einblicke, die einzigartig sind. Ein Urlaub in Japan führt die Touristen auf Hokkaido in die moderne Hauptstadt Sapporo und von dort aus in die vielen Nationalparks der Insel. Wer während seiner Reisen nach Japan die Parks kennen lernen möchte, kann mit dem Shiretoko-Park beginnen. Er liegt im Nordosten der Insel. Der Name Shiretoko kommt aus der Sprache der Ainu, der Ureinwohner Japans. Übersetzt bedeutet es „das Ende der Welt“. Im Winter wird es in dieser Region selbst für die Bewohner der Insel empfindlich kalt. Trotzdem finden sogar bei –25°C Touristen hierher, denn es besteht die Möglichkeit mit einem Eisbrecher auf das von Packeis bedeckte Meer hinauszufahren. Für ganz hartgesottene Naturburschen gibt es Führungen über das Eis inklusive Eistauchen. Allein sollte man keinesfalls auf das Treibeis hinauslaufen. Die Veranstalter helfen mit geeigneter Kleidung vor allem denen, die den Sprung ins eisige Wasser wagen möchten.
Wer nur die Schiffe bewundern möchte, sollte die Stadt Rausu besuchen. Der Shiretoko-Park wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Er ist so gut wie unberührt und auf seine Art einzigartig. Globetrotter aus der ganzen Welt kommen hierher um die großartige Landschaft zu erkunden und die scheuen Tiere zu beobachten. Die dort lebenden Braunbären sind allerdings sehr scheu. Dass sie sich neugierig nähern, ist nicht zu erwarten. Trotzdem sollte man nicht zu dicht an sie herangehen. Es gibt dennoch Plätze, an denen man sie schneller zu sehen bekommt, als im restlichen Park. Viele der Berge Japans sind vulkanischen Ursprungs. Das gilt auch für Hokkaido mit seinen schönen und riesigen Parks.
Der Kushiro-Shitsugen-Park ist der einzige Park, in dem es keine Vulkane gibt. Er dient einem ganz besonderen Zweck, denn hier hat man sich dem Schutz einiger sehr seltener Wasservögel verschrieben, die man im Urlaub in Japan zu sehen bekommt. Der Park ist für japanische Verhältnisse relativ klein. Mit 27 Hektar Land bietet er dem Mandschurenkranich eine sichere Heimat. Dieser Kranich hat für die Japaner eine große Symbolkraft und steht vor allem für Glück. Durch die weit reichenden Sumpfgebiete ist dieser Park nicht an allen Stellen zugänglich. Zum Pflichtprogramm während der Reisen nach Japan gehört der imposante Shikotsu-Toya-Park im Westen von Hokkaido. Er ist gut von der Hauptstadt Sapporo erreichbar.