Rezepte Babynahrung: Beikost- und Babybrei Rezepte

Rezepte Babynahrung, Beikost und Babybrei
Leckere, gesunde Rezepte für Babynahrung, Beikost und Babybrei.

Jedes Baby ist einzigartig, doch bald fängt jedes ganz individuell an nach mehr zu verlangen als der Muttermilch oder einem entsprechenden Ersatzprodukt. Wann und wie sollte diese Beikost in Breiform Anwendung finden? Außerdem möchten wir aufzeigen, welche Rezepte Babynahrung gesund und schmackhaft machen.

 

Rezepte Babynahrung

Jedes Beikost- oder Babybrei Rezept unterscheidet sich von seinen Inhaltsstoffen – bereits Säuglinge sollten sich ausgewogen ernähren. Die Auswahl an Möglichkeiten für die Zubereitung gesunder Babynahrung ist groß. Wir möchten euch die leckersten Babybrei Rezepte einmal näher vorstellen.

 

Beikost und Babybrei: Der Anfangszeitpunkt variiert

Ungefähr zu Beginn des 5. Monats, manchmal etwas früher, doch spätestens nach dem 6. Monat, wird Beikost verlangt bzw. notwendig. Die Reserven von z. B. Eisen sind erschöpft, der Bewegungsdrang erhöht den Kalorienbedarf und der Körper des Babys benötigt mehr Proteine und Vitamine für das Wachstum. Es wird Zeit sich mit den Grundrezepten für Babybrei zu befassen, wenn man diesen nicht fertig kaufen möchte.

Wenn der Säugling sich deutlich für das Essen der Eltern interessiert und die Motorik zum Halten des Löffels ausreicht, können die ersten Essversuche beginnen. Der erste Verdauungsschritt im Mund, bei dem das Essen mit dem Speichel vermischt wird, sollte hierbei nicht durch das benutzen einer Flasche übersprungen werden, da sonst Bauchschmerzen die Folge sind.

 

Babynahrung: Aller Anfang ist schwer

Durchschnittlich 8 Mal muss dem Kind eine neue Kost angeboten werden, bis es diese annimmt. Falls es noch nicht funktioniert, sollten ein paar Tage gewartet werden, bis ein nächster Versuch gestartet wird. Geduld ist auch hier der wichtigste Faktor. Auch macht es Sinn, die Babybrei Zubereitung zu variieren, um das beste Grundrezept zu finden, was folgend angepasst werden kann.

Neben der üblichen Einführung von Beikost in Breiform ist auch die Methode des BLW (Baby-Led Weaning) bekannt, bei der das Kind selbst entscheidet, wann es durchaus feste Kost möchte. Hiervon wird jedoch von Ärzten abgeraten, da es eine Erstickungsgefahr gibt, wenn das Baby das falsche Essen greift, oder es zu einer Mangelernährung kommen kann. Natürlich stellt es kein Problem dar, wenn das Baby neben der Breikost am Abend ausreichend kleine Stücke des Familienessens greift und isst.

 

Zubereitung von Babybrei und seine Lagerung

Babybrei kann günstig in größeren Mengen zu Hause gekocht und bei -18°C eingefroren werden. Zu beachten sind hier saubere Küchengeräte, ein mit kochendem Wasser ausgespültes Behältnis und dass jede Portion des Breis maximal 1 Mal erwärmt wird, bevorzugt in einem warmen Wasserbad.

Auf Zutaten wie Salz, Zucker, Honig oder Gewürze kann bei der Babynahrung verzichtet werden, da diese mehr Schaden als Nutzen anrichten können.

 

Die Reihenfolge der Beikostvariationen

  • Ungefähr im 5. Monat wird mit einem Gemüsebrei, der die Mittagsmahlzeit ersetzt, angefangen.
  • Ungefähr eine Woche nach der ersten Mahlzeit werden dem Brei noch Kartoffeln beigefügt, die die notwendige Energie liefern und länger satt machen. Auch können ab und zu geringe Mengen an Nudeln hinzugefügt werden, um den Stoffwechsel auf Weizenprodukte vorzubereiten.
  • Eine weitere Woche später wird dem Brei Fleisch zugesetzt, das nur gegart und nicht gebraten wird. Es bietet sich hier an mit leichter verdaubarem Geflügel anzufangen und dann auf fettarmes Rindfleisch umzusteigen, da dieses mehr Eisen beinhaltet. Auch sollte das Fleisch mindestens 1 Mal pro Woche durch fettreichen Fisch ersetzt werden.
  • Ungefähr im 7. Monat kann dann auch das Abendessen in Form eines Milch-Getreide-Breis eingeführt werden.
  • Ab dem 9. Monat wird dann der Speiseplan bis zur vollständigen Teilnahme am Familienessen mit einem Obst-Getreide-Brei vervollständigt.

Es sollte nur eine Zutat der Babynahrung nach der anderen eingeführt werden, doch langfristig eine breite Variation entstehen, um das Baby langsam aber stetig an eine breite Palette von Geschmäckern zu gewöhnen.

Bei vegetarischer Ernährung des Kindes muss noch zusätzlich Vitamin C für eine bessere Eisenaufnahme der Beikost beigemischt werden und die Ernährung genauer mit dem Arzt beobachtet werden. Dieser hilft generell mit notwendigen Zusatzpräparaten wie Vitamin K, D und Fluorid, welche in Absprache mit dem Kinderarzt dosiert und verabreicht werden.

 

Allergene bei Babynahrung

Für diejenigen, die die Befürchtung haben, dass ihr Nachwuchs zu früh mit Allergenen wie Gluten in Kontakt kommt, gibt es eine Entwarnung: denn es gibt keinen Nachweis für die Schädlichkeit. Im Gegenteil kann es sich durchaus positiv auswirken, wenn der junge Organismus bereits im ersten Lebensjahr mit kleinen Mengen typischer Allergene in Kontakt kommt. Die Rezepte der Babynahrung sollten folglich variiert werden.

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