Couchsurfen mit Kind

Familie: Couchsurfen mit Kind
Couchsurfen mit Kind

Couchsurfing ist ein großer Trend mit vielen Vorteilen für Reisende. Neben der kostenlosen Unterkunft gibt es auch die besten Möglichkeiten für neue Kontakte an der vielleicht noch fremden Urlaubsdestination. Doch zunehmend finden auch Mutter, Vater und Kind Platz auf fremden Sofas. Was ist Couchsurfing und was ist beim Couchsurfen mit Kind zu beachten?

 

Was ist Couchsurfing?

Bei Couchsurfing handelt es sich um eine sehr moderne und besondere Art des Reisens (und dazu gehört auch die Vorbereitung). Wer sich für das Couchsurfen entscheidet, der nutzt ein kostenfreies Gastfreundschafsnetzwerk, das im Internet bereitgestellt wird. Eine Webseite wird im Prinzip von allen Mitgliedern genutzt und hier gibt es Informationen zu angebotenen Unterkünften für einen günstigen Urlaub. Zunehmend wird auch das Couchsurfing mit Kind von jungen Familien betrieben. Doch ist das überhaupt möglich?

 

Wie genau funktioniert eigentlich das Couchsurfen?

Zunächst ist für die Interessenten wichtig, dass das Prinzip verstanden wird. In der heutigen Zeit wird das Couchsurfing sehr erfolgreich betrieben und dies weltweit. Immer mehr junge Familien entdecken diesen Trend für sich, auf fremden Sofas zu übernachten. Längst ist das Couchsurfen mit Kind keine neue Erfindung mehr und in der Gesellschaft angekommen.

Bei einem Couchsurfer handelt es sich in der Regel um einen weltoffenen Menschen, welcher jung geblieben oder jung ist. Die Couchsurfer erfreuen sich daran, wenn die Gastfreundlichkeit lebendig wird. Es gibt meist gemeinsame Interessen und so sind die Menschen weltoffen, gastfreundlich, sie reisen gerne und die Heimat wird anderen Menschen gerne vorgestellt. Dadurch kann das Reisen auf einen ganz anderen Level gehoben werden – auch mit Kind.

Bei dem Couchsurfer beruht das Prinzip von der Funktionsweise auf einer kostenfreien Mitgliedschaft und diese gibt es bei einer jeweiligen Webseite einfach durch Anmelden. Die Macher sehen als Kernprinzip den Austausch der Gastfreundschaft, damit es einmal einfach ausgedrückt wird. Es kann starten, wenn ein individuelles Profil angelegt wurde und hier sollten natürlich zu Wohnort und Person Angaben gemacht werden. Wichtig ist natürlich auch, dass Bilder hochgeladen werden, denn die Interessenten sollen erkennen, wo die Nächte verbracht werden. Jeder kann sich über Örtlichkeiten in der Stadt und über die Unterbringungsmöglichkeit informieren.

Natürlich werden oft auch ganz individuelle Präferenzen angegeben, damit bei den Gästen auch die Zielgruppe etwas eingegrenzt wird – und längst ist nicht jede Wohnung für die Unterbringung einer ganzen Familie geeignet. Manche Personen nehmen nur eine Person auf und oft nehmen Frauen auch nur Frauen auf. Wird ein Profil festgelegt, dann gibt es im Nachhinein auch keine bösen Überraschungen. Immer beruhen die Beherbergungen auf den Absprachen von den beteiligten Parteien. Wichtig ist, dass kein Geld fließen sollte, doch die Art des Aufenthaltes, die Beendigung und die Dauer werden im Vorfeld vereinbart.

Bei dem Couchsurfing gibt es verschiedene Möglichkeiten, damit Vertrauen und Sicherheit gewährleistet sind. Wichtig ist, dass die Nutzerprofile für Gäste und Gastgeber verschiedene Merkmale aufzeigen. Hinterlassene persönliche Referenzen sollten sichtbar sein und in Anspruch genommen werden können. Auch das gegenseitige Bürgschaftssystem gilt, wo die hier verbürgten Personen ebenfalls für andere Personen bürgen können. Es sollte hier ein Vertrauensverhältnis bestehen oder das Kennenlernen schon erfolgt sein. Personen mit gewissem Erfahrungspotential können sich oft auch für unerfahrene und neue Mitglieder als Art Botschafter zur Verfügung stellen.

 

Tipps für das Couchsurfen mit Kindern

So ein „Gratis-Urlaub“ mit der Familie und den Kindern kann etwas Tolles sein, wenn die Sympathie und Absprachen mit dem Wohnungsbesitzer passen.

Oft möchte eine gesamte Familie das Couchsurfing erleben und hier gibt es natürlich auch viele verschiedene Tipps. Wichtig ist, dass der Kinderfilter gesetzt wird. Alle Gastgeber können sich nach Geschlecht, Alter und nach der Bereitschaft filtern lassen, ob Kinder beherbergt werden. Das aufwendige Suchen nach der passenden Couch kann damit schließlich erspart werden. Die jüngeren Altersgruppen sollten dabei am besten ausgeschlossen werden. Die jungen Altersgruppen interessieren sich eher für Partys und deshalb kann es für Familien mit Kindern laut werden.

Sehr gut ist, wenn als Familie Paare angeschrieben werden. Die Paare sind laut der Profile oftmals eine „entspanntere Spezies“ für das Couchsurfen mit Kindern. Oftmals wünschen sie sich Kinder oder sie haben häufig selbst welche. Am besten werden als Familie die bestätigten Mitglieder bevorzugt und oft wird am Profilbild erkannt, ob die Mitglieder verifiziert sind. Dies bedeutet dann, dass die Wohnadresse von den Mitgliedern geprüft wurde. Gerade bei Familien mit Kindern spielt natürlich die Sicherheit eine große Rolle. Die Profile können immer für das Couchsurfing gecheckt werden und umso ausführlicher alle Profile gefüllt wurden, desto eher kann festgestellt werden, ob etwas harmoniert.

Es gibt oft auch die Family Welcome Group und hier wird die Couch sehr gerne Familien mit Kindern angeboten.

 

Familienurlaub und dennoch Geld sparen

Jeder Urlaub mit den Kindern kann auch zu einer finanziellen Herausforderung werden. Gerade nach der Geburt von einem weiteren Kind reduziert sich die Reisetätigkeit oft auf ein Minimum. Bei zwei Kindern gehen die Flugreisen sehr ins Geld und auch die Kosten für Übernachtungen kommen noch mit dazu. Mit Couchsurfing kann der Geldbeutel geschont werden und dennoch kommen die Familien in der Welt herum.

Das Couchsurfen ist nicht nur für Alleinreisende oder für Studierende eine gute Reisemöglichkeit, sondern auch viele Familien bieten ein Gästezimmer oder ein Sofa für ein paar Nächte an. Wer selbst nicht unterwegs ist, kann ebenfalls eine Couch zur Verfügung stellen. Viele Couchsurfer können so zu Gast sein und man holt sich die Welt ins Haus. Es gibt viele Surfer über 50 Jahre, es gibt viele Familien und Studierende.

Auch wenn Kinder oft dann nicht die gleiche Sprache sprechen, so finden sie immer einen Weg, wie sie sich verständigen können. Der Alltag kann durch das Couchsurfing bereichert werden und es gibt einen wertvollen Blick über den Tellerrand damit. Natürlich muss es auch keine Weltreise sein, denn es eignen sich auch Städtereisen oder ein Trip in das Nachbarland.

 

Das Couchsurfing bietet insgesamt sehr viele Vorteile

Die anfallenden Kosten für eine Unterkunft können natürlich durch Couchsurfen mit Kind minimiert werden. Der finanzielle Aspekt darf nicht unterschätzt werden, doch die Hauptvorteile liegen eher bei dem kulturellen Austausch und bei der zwischenmenschlichen Interaktion. Viele Couchsurfer haben den Urlaub schon als den besten Urlaub des Lebens bezeichnet. Jeder kann seinen Horizont erweitern, durch einige Staaten reisen und für die Unterkünfte wird nicht viel Geld ausgegeben. Fürsorgliche Gastgeber können Gäste oft auch mit Ratschlägen und Insidertipps versorgen. Das Land oder die Stadt können dann oftmals besser von Familien erkundet werden. Immer lohnen sich die Vorteile von dem Couchsurfing, egal ob bei der Weltreise oder bei dem Städtetrip.

Die Vorteile gibt es für Reisegruppen, für Alleinreisende und natürlich auch für Familien mit Kindern. Es gibt die Kontaktaufnahme zu den Reisenden und auch zu den Einheimischen. Jeder kann das Weltbild verändern und bei weiteren Bewohnern die Kulturen kennen lernen. Alle Parteien, welche an dem Couchsurfing teilnehmen, erhalten so eine wunderbare Bereicherung – was auch die Entwicklung der Kinder positiv beeinflussen kann, Stichwort: soziale und interkulturelle Kompetenz.

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