Was macht eine glückliche Familie aus?

Tipps für eine glückliche Familie

Jeder Mensch ist anders und fühlt sich in verschiedenen Situationen geborgen und glücklich. Das ist auch gut so und belebt das Familienleben. Kann man den Begriff „glückliche Familie“ trotzdem verallgemeinern und gibt es ein Pauschalrezept für eine glückliche Familie?

 

In jedem Fall kann man versuchen eine gute Basis zu schaffen

Wichtig ist, viel Zeit miteinander zu verbringen, ohne dem Partner „die Luft zum Atmen zu nehmen“. Lebenspartner und Kinder müssen an erster Stelle stehen und die Arbeit darf das Leben nicht bestimmen. Auch Freunde stehen, genauso wie die Karriere hinten an. Der Alltag sollte hin und wieder durchbrochen werden, um Neues zu erleben. Denn gerade die fehlende Abwechslung ist in vielen Beziehungen ein Problem. Neben dem normalen Alltagstrott können tolle Unternehmungen geplant werden, auch um das Wir-Gefühl zu stärken.

Rituale können für eine glückliche Familie ebenfalls dienlich sein. Zum Beispiel das Abendessen immer gemeinsam zu sich nehmen oder gar gemeinsam zubereiten. Dabei können die Erlebnisse des Tages erzählt und ausgetauscht werden. Auf jeden Fall sollte man den Familienmitgliedern, egal ob jung oder alt, zuhören.

Streit ist in jeder Familie normal. Es sollte versucht werden, dabei fair mit den anderen Familienmitgliedern umzugehen. Ein Streit muss nicht immer ausarten und sollte schon gar nicht unter die Gürtellinie gehen. Wenn sich Eltern streiten, dann sollten Sie das nicht unbedingt vor den Kindern tun, um keine unnötigen Ängste hervorzurufen. Auch darf man das Verzeihen nicht vergessen.

 

Partnerschaft sollte als Bund für das Leben betrachtet werden

…und nicht nur als Lebensteilabschnitt. Probleme sollten sofort besprochen werden. Verschwenden Sie Ihre Zeit nicht mit Schuldzuweisungen, sondern tragen Sie die Sorgen gemeinsam. Zeigen Sie dem Partner Respekt und akzeptieren Sie, dass es immer wieder auch Meinungsverschiedenheiten gibt – das ist normal. Beleidigungen und Sarkasmus ist hier meistens wenig hilfreich.

Übertriebene Strenge ist für Kinder und das glückliche Zusammenleben schädlich. Stellen Sie sinnvolle Regeln auf und lassen Sie dabei nicht alles durchgehen. Prinzipien und Traditionen sind eine gute Basis. Finden Sie die gemeinsamen Nenner und gehen Sie beispielsweise Sonntags zusammen in die Kirche oder machen Sie den Wocheneinkauf gemeinsam. Auch gemeinsames Frühstücken – wenn auch nur Wochenende häufig möglich – ist eine super Möglichkeit, eine Bindung aufzubauen und das Verhältnis zu den anderen Familienmitgliedern zu pflegen. Kleine Aufmerksamkeiten zeigen auch das Interesse an einer Partnerschaft und tragen zu einer glücklichen dauerhaften Beziehung bei.

 

Familienkonferenzen können hilfreich sein

…wenn man größere Meinungsverschiedenheiten hat. Es ist ein tolles Mittel um sich auszutauschen. Diese kann man regelmäßig durchführen und Dinge ansprechen, die im Alltag unterzugehen drohen. Feste Aufgabenverteilungen und Absprachen bedeuten für alle Familienmitglieder weniger Stress, denn jeder weiß, was er zu tun hat und die Kinder lernen Aufgaben zu bewältigen. Das waren nur ein paar Tipps vom Familienportal socko, die hoffentlich zu mehr Glück verhelfen, um eine glückliche Familie zu werden. Hier noch eine kleine Zusammenfassung der Tipps für eine glückliche Familie und ein paar zusätzliche Anregungen.

 

Tipps für eine glückliche Familie

  • Streitkultur entwickeln: Unstimmigkeiten klären und nicht unter den Teppich kehren, dabei jedoch stets respektvoll bleiben – auch den Kindern gegenüber und zuhören.
  • Familienkonferenzen: Ein gutes Mittel, um Unstimmigkeiten zu klären, ist eine Familienkonferenz. Dabei können Themen angesprochen werden, die sonst im Alltag drohen unterzugehen. Das ist auch beim Familienmodell Patchwork Family eine gute Möglichkeit, um sich aufeinander abzustimmen.
  • Gemeinsame Zeit: Regelmäßig sollte sich Zeit für die Familie freigehalten werden. Gemeinsames Frühstück am Wochenende, gemeinsames Kochen am Abend, Kinobesuche, Ausflüge, Kurzurlaub – alles ist möglich.
  • Aufgabenverteilung: Regelmäßige Diskussionen über die Aufgaben im Haushalt sorgen für großes Streitpotenzial. Deshalb sollte eine feste Aufgabenverteilung in den Familienregeln gefunden werden. Diese kann natürlich flexibel nach Absprache ausgelegt werden.
  • Alltagstrott: Die glückliche Familie sollte versuchen aus der Routine auszubrechen. Bewusst gesetzte kleine Highlights verschönern den Familienalltag.
  • Rituale: Trotzdem sollte es Rituale geben. An Familienrituale erinnert man sich ein Leben lang und sie stärken das „Wir-Gefühl“ einer Familie.
  • Differenzen tolerieren: Jedes Familienmitglied hat seine eigenen Ansichten, Meinungen und Vorstellungen. Diese gilt es zu tolerieren.

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