Karottenkuchen

Die Karotte, Möhre, Möhrrübe, Gelbrübe, Gelbe Rübe, Rüebli, Riebli oder Wurzel genannt, ist eines der beliebtesten Gemüsesorten in Deutschland. Sie enthält besonders viel Beta-Carotin. Auch wenn durch das Backen einige Nährstoffe verloren gehen, ist der Karottenkuchen dennoch eine Energiebombe und kommt verglichen mit anderen Kuchen mit wenig Zucker sowie zusätzlichen Fetten aus. Karottenkuchen (Carrot Cake) wird auch als Rüblikuchen oder Möhrenkuchen bezeichnet und ist vor allem in Großbritannien und den Vereinigten Staaten sehr beliebt.

Karottenkuchen Rezept

Karottenkuchen mit Frischkäse-Quark-Topping
 
Dieses Rezept für einen Karottenkuchen mit Frischkäse-Quark-Topping kann man einfach selber machen. Es werden wenig Zutaten benötigt und wir erklären euch die Zubereitung des Rezeptes in einfachen Schritten.
Autor:
Typ: Dessert
Portionen: 12
Zutaten
  • Teig:
  • 375 g geraspelte Karotten
  • 275 g Zucker
  • 250 ml Rapsöl
  • 250 g Mehl
  • 4 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Topping (Frosting):
  • 150 g fettarmer Frischkäse
  • 150 g Magerquark
  • 2 TL Zucker
Zubereitung
  1. Die Möhren gründlich waschen, schälen und feinraspeln.
  2. Für den Teig Eier, Zucker und Öl in eine Schüssel geben und schaumig schlagen.
  3. In einem separaten Gefäß Mehl, Backpulver, Vanillezucker und eine Prise Salz gut mischen und zur Eier-Ölmischung geben.
  4. Alles zusammen gründlich verrühren.
  5. Im Anschluss die geraspelten Karotten unterheben.
  6. Den Teig in die eingefettete Springform geben und glatt streichen.
  7. Den Backofen auf 150 Grad Ober-und Unterhitze vorheizen.
  8. Für das Topping den Frischkäse, Magerquark sowie Zucker vermengen und kalt stellen.
  9. Nun muss der Karottenkuchen eine Stunde in den Ofen.
  10. Den Kuchen abkühlen lassen und das Topping darauf verstreichen. Es empfiehlt sich den Rüblikuchen bis zum Verzehr im Kühlschrank aufzubewahren, damit das Topping schön fest wird.
Notizen
Serviervorschlag für den Teig: Für Kindergeburtstage kann der Teig statt in einer Springform auch in Muffinförmchen gegeben und angerichtet werden. Eine Dekoration mit Marzipankarotten macht den Möhrenkuchen zu etwas ganz besonderem. Diese sind fertig erhältlich. Aber auch Nüsse passen sehr gut.
Der Karottenkuchen eignet sich durchaus auch für diejenigen, welche ihre Ernährung auf Low Carb ausrichten. Der Zucker kann ersatzweise durch Stevia und Mehl durch geriebene Mandeln ausgetauscht werden. Bei Stevia handelt es sich um ein gewonnenes Stoffgemisch aus der Pflanze Stevie rebaudiana (auch als „Süßkraut“ oder „Honigpflanze genannt). Im Handel wird das Stoffgemisch flüssig oder in Pulverform angeboten. Da Stevia um ein vielfaches süßer als Zucker ist, muss auf die Dosierung geachtet werden. Als Grundregel gilt zu beachten, dass die angegebene Zuckermenge halbiert werden muss (siehe Angaben Verpackung). Auch Diabetiker können von der zuckerfreien Variante profitieren. Vegetarische oder vegane Abwandlungen stellen beim Karottenkuchen Rezept ebenfalls kein Problem dar. Kinder werden den Kuchen lieben.

Tipps: Saftiger Karottenkuchen ist ganz einfach zubereitet. Auch wenn die Zutaten für die Teigzubereitung zunächst umfangreich aussehen, ist mit einem geringen Aufwand zu rechnen. Der Kuchen lässt sich für den Geschmack gut durch gemahlene Mandeln ergänzen. Und die besten Ergebnisse erzielen Hobbybäcker unter Umständen, wenn sie selbst einige Abwandlungen vornehmen: etwa mit Aprikosenmarmelade einstreichen oder zusätzlich Zuckerguss verwenden. Auch Zimt und Pistazien passen gut. An das Frosting kann ein Spritzer Zitronensaft gegeben werden.

Rüeblitorte

Der Begriff Rüeblitorte bezeichnet eine spezielle Variante der Kuchspezialität aus der Schweiz. Die Aargauer Rüeblitorte wird aus einer Biskuitmasse mit Karotten sowie Nüssen hergestellt und erhält eine Glasur oder wird mit Marmelade oder Puderzucker überzogen. (Nicht nur) deshalb wird der Kanton Aargau scherzhaft häufig auch Rüebliland genannt – auch jedoch, weil er ein klassisches Rübenanbaugebiet ist.

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