Der Führerschein als Geschenk

Führerschein als Geschenk
Führerschein als Geschenk

Womöglich gibt es kaum ein anderes Geschenk für junge Erwachsene, das so viel Einfluss auf das Leben nimmt wie der Führerschein. Ganz klar, das ist jetzt nicht unbedingt die erste Idee, die einem in den Kopf kommt, wenn man an ein Geburtstagsgeschenk denkt. Allerdings mindert dies keineswegs den Wert des Geschenks. Mit dem Erhalt des Führerscheins bieten sich, vorausgesetzt es steht auch ein passendes Fahrzeug zur Verfügung, ganz neue Möglichkeiten. Es kann sich wohl jeder an seine erste selbstständige Autofahrt erinnern, ein Gefühl von echter Freiheit! Zudem bleibt der Führerschein ein Leben lang erhalten, bietet einen enormen Mehrwert und bildet fast schon eine Grundlage für ein modernes Leben, nicht allein deswegen, da er für viele Berufe bereits eine Grundvoraussetzung darstellt. Der Führerschein eignet sich wunderbar als Geschenk für Männer sowie auch Frauen.

 

Was gilt es zu beachten?

Leider ist die notwendige Ausbildung für alle Fahrzeugklassen sehr unterschiedlich. Da kann leicht mal der Überblick verloren gehen. Allgemein benötigt jeder Fahrzeugtyp eine eigene Fahrerlaubnisklasse. Insgesamt gibt es in Deutschland 16 verschiedene Führerscheinklassen, wobei hierzu auch „Unterklassen“ zählen. Die Führerscheinklasse A (für Motorräder) lässt sich beispielsweise noch in AM (Kleinkrafträder & Leichtkraftfahrzeuge), A1 (Krafträder mit max. 11 KW Leistung) und A2 (max. 35 KW Leistung) unterteilen. Mit Erhalt der Fahrerlaubnisklasse A sind allerdings alle Untergruppen automatisch mit eingeschlossen. Die Auflagen oder besser gesagt die notwendige Ausbildung liegt bei den großen Klassen dafür höher. Daher sollte sich unbedingt im Vorhinein genau informiert werden welche Führerscheinklasse benötigt wird.

 

Die Ausbildung

Die Ausbildung variiert wie bereits erwähnt von Klasse zu Klasse. Für die Führerscheinklasse B, welche das Führen von Kraftfahrzeugen mit einer maximal zulässigen Gesamtmasse von 3500kg erlaubt, sind mindestens 12 Pflichtfahrstunden (2x45min = 1 Fahrstunde) notwendig. Hierbei werden sowohl Überlandfahrten, das Fahren im Stadtverkehr, bei Dunkelheit und auf der Autobahn abgedeckt. Dazu kommt dann noch der theoretische Teil. Hierbei sind ebenfalls mindestens 12 Doppelstunden (2x45min) notwendig. Erst danach kann sich für die theoretische Prüfung angemeldet werden. Wird die theoretische Prüfung mit höchstens 10 Fehlerpunkten absolviert gilt sie als bestanden, wer dann auch noch die praktische Prüfung besteht kann endlich den Führerschein sein Eigen nennen. Die Fahrerlaubnisklasse B ist dann unbefristet gültig.

 

Kosten

Was der Führerschein kostet ist schwer pauschal zu beantworten. Das hängt zum einen von den Preisen der gewählten Fahrschule ab, sowie von der benötigten Zeit. Wer mehr Praxisstunden als die Mindestanzahl benötigt, muss dann eben auch mehr zahlen. Selbiges gilt für wiederholte Theorie-/Praxisprüfungen. Das ist grundsätzlich natürlich richtig, da so sichergestellt wird dass der Führerschein auch nur dann ausgestellt wird, wenn der Fahrer auch sicher im Straßenverkehr unterwegs ist. Dennoch möchte man natürlich möglichst wenig für den Führerschein zahlen, da dieser in der Regel auf jeden Fall Kosten im vierstelligen Bereich verursacht. Da hilft im Zweifelsfall nur vor Ort nachfragen oder am besten einfach Führerscheinpreise online vergleichen. Zusätzlich sollten die Gebühren für die Prüfungen berücksichtigt werden, diese liegen bei der theoretischen Prüfung bei 20€, bei der praktischen Prüfung kann mit rund 100€ gerechnet werden.

 

Die Wahl der passenden Fahrschule

Der Preis sollte natürlich nicht der alleinige Entscheidungsfaktor für die gewählte Fahrschule sein.  Diese sollte auch in erreichbarer Nähe sein und vor allem kompetent. Das wichtigste beim Erlangen des Führerscheins ist nach wie vor gut auf den Straßenverkehr vorbereitet zu sein. Unfälle und ähnliches kommen leider zu oft vor, demnach ist definitiv eine gewisse Sicherheit beim Fahren notwendig. Nur so kann garantiert werden dass auch in brenzligen Situationen ein kühler Kopf bewahrt wird. Da man doch einige Zeit mit seinem Fahrlehrer/in verbringen wird sollte im Optimalfall auch die Sympathie stimmen. Dann wird einem der Lernprozess umso leichter fallen und die Ausbildung macht dann auch Spaß.

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