Shoppen mit Kleinkind: Tipps, um die Nerven beim Einkauf zu schonen

Shoppen mit Kleinkind
Maßnahmen & Tipps: Shoppen mit Kleinkind

Eigene Kinder stellen den Alltag von Beginn an auf den Kopf. Da heißt es für die Eltern, tägliche Dinge und Angelegenheiten neu zu organisieren oder zu planen. Gerade das Einkaufen kann in Begleitung des eigenen Nachwuchses eine besondere Herausforderung darstellen. Doch wie läuft das Shoppen mit Kleinkind trotzdem nervenschonend ab?

 

Einfache Maßnahmen erleichtern das Einkaufen mit Kindern

Es gibt einige einfache Maßnahmen, welche das Einkaufen mit Kindern erleichtern. Diese Tipps möchten wir euch nachfolgend einmal näher vorstellen.

Wohlbefinden beim Kind sicherstellen

Grundsätzlich spielt es für einen Säugling in seinem Kinderwagen keine Rolle, wo und wie lange er herum geschoben wird. Damit ist in dieser Altersphase der tägliche Einkauf noch einfach zu bewältigen. Eltern sollten trotzdem bedenken, dass der Kleine

  • gerade gefüttert
  • frisch gewickelt und
  • ausgeruht bzw.
  • gut unterhalten ist.

Wer die Geschäfte des täglichen Bedarfs zu einem Zeitpunkt aufsucht, an dem sein Kleines gut versorgt und mit frischer Windel ausgestattet ist, stellt der Einkauf kein wesentliches Problem dar. Um auf Nummer Sicher zu gehen, ist die perfekte Zeit dann, wenn die Geschäfte nicht stark frequentiert sind. Auch ein Abdecken des Kinderwagens mit einem luftigen Tuch hilft, dass das grelle Licht nicht blendet und den Nachwuchs in eine unzufriedene Stimmung versetzt.

Einkaufen mit Baby, die gerade laufen lernen ist eine Herausforderung

Sobald die erste, angenehme Phase des Einkaufens mit dem Nachwuchs überstanden ist, wird es wieder herausfordernder. Besonders während ihrer Trotzphase. Denn spätestens dann, wenn das Kind zu laufen beginnt, wird das Shoppingerlebnis problematisch. Im Kinderwagen sitzen zu lassen, ist keine Option mehr, doch an der Hand wollen die Kleinen auch nicht gerne bleiben. Die Option, den Nachwuchs im Einkaufswagen zu platzieren, ist meist die beste Lösung, um in Ruhe den Einkauf erledigen zu können. Wichtig ist auch in diesem Alter, dass das Kleinkind ausgeschlafen und gut aufgelegt, vor allem aber satt ist. Eltern sollten eine Kleinigkeit, wie das Lieblingsspielzeug oder ein Stück Zwieback oder ein Fläschchen mitnehmen, um für eine kurzfristige Ablenkung und Ruhigstellung zu sorgen.

Kinder in den Einkauf einbeziehen

Sobald Kinder auf ihren eigenen zwei Beinen unterwegs sind, wird der Einkauf eine echte Herausforderung, um es milde auszudrücken. Das stellte auch Frida von 2KindChaos bereits fest. Eine sinnvolle Maßnahme kann dann sein, die Kleinen in den Vorgang einzubeziehen. Eltern sollten ihrem Kind dann ein Stück Obst oder eine Packung Müsli in die Hand geben und ihm erklärend, was das ist und was sie hier genau tun. Wer auf einem Markt einkauft, schafft die optimale Voraussetzung, dass das Kind beim Einkaufen tatsächlich mitwirken kann. Dort wird mit dem Kleinen gesprochen, vielleicht darf er sogar ein Stück Lebensmittel probieren und in die Hand nehmen. Im Supermarkt herrscht entspannte Stimmung beim Einkaufen, wenn Eltern ihre Kinder mit kleinen Aufgaben beschäftigen. So etwa können sie ihre Lieblingsflocken oder ihren bevorzugten Brotaufstrich aus dem Regal holen und in den Einkaufswagen legen. Eine große Freude ist es für die Kleinen, wenn sie dieses Verhalten zu Hause üben können. Kleine Einkaufsläden mit Lebensmittel und ihren Verpackungen aus Holz oder Pappe gehören nach wie vor zu den beliebtesten Spieloptionen und haben zusätzlich einen pädagogischen Wert.

Wutanfall beim Shopping

Schwierig wird es, wenn das Kleinkind einen Wutanfall beim Einkaufen bekommen. Die häufigste Ursache liegt darin, dass das Kind etwas bestimmtes anfassen möchte, aber nicht darf oder aber einen bestimmten Wunsch hat, den Mama oder Papa erfüllen soll. Wichtig zu wissen ist jedoch: die Wunscherfüllung sollte keinesfalls stattfinden, wenn die Eltern diesen bereits abgelehnt haben. Nur durch konsequentes Handeln können weitere Wutausbrüche in der Zukunft vermieden werden. Hat sich das Kind übermäßig in Rage versetzt hilft jedoch nur noch das Verlassen des Geschäftes.

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Auf kinderfreundliche Geschäfte achten

Es liegt auf der Hand, dass viele aus Gewohnheitsgründen oder der Einfachheit halber, ihre Einkäufe in großen Discountern erledigen wollen. Doch wer ein Kind hat, sollte auch hier umdenken. Denn in Geschäften, in denen die Angestellten besonders freundlich zu den Kleinen sind und diese anspricht, ist das Einkaufen für alle Beteiligten angenehmer. Vielleicht ergibt es sich sogar, dass die Kinder mit fortschreitendem Alter dann genau dorthin auch einmal allein einkaufen können. Ist das Geschäft gut zu Fuß zu erreichen, können die Eltern die Lebensmittelbesorgung mit dem Gang zum Spielplatz verbinden. Damit sind die Kinder im Laden sicher ruhig, wenn sie wissen, dass sie sich im Anschluss austoben können. Väter und Mütter, die sich besondere Gedanken um den Einkauf mit ihrem Nachwuchs machen, sollten auf kinderfreundliche Geschäfte, die es in einigen Städten und Stadtteilen großer Städte mit besonderer Förderung durch Initiativen gibt, achten. Weitere interessante Tipps zum Thema hat RTL hier in einem Video zusammengetragen.

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