Tote Oma Rezept: Klassiker aus der ehemaligen DDR

Was zu DDR-Zeiten üblich war, ist heute fast in Vergessenheit geraten. Das Rezept Tote Oma schaut nicht appetitlich aus, wird auch als Verkehrsunfall bezeichnet  und besteht dazu noch aus Blut. Tote Oma ist jedoch ein preiswertes Rezept, welches aus Grützwurst zubereitet wird. Die Zubereitung von Tote Oma ist einfach. Kurz: Die Füllung der Grützwurst wird mit Zwiebeln lose gebraten.

 

Tote Oma Rezept

Zutaten:
(für 4 Personen)

  • 500 g Grützwurst
  • 2 Zwiebeln
  • Fett zum Braten
  • Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

  1. Die Zwiebeln fein kleinschneiden und im Fett anbraten. Die Grützwurst in Würfel schneiden und dazugeben.
  2. Den Pfanneninhalt rühren – bei Bedarf etwas Wasser dazugeben – bis ein Brei entsteht. Die Tote Oma wird abschließend je nach Geschmack noch mit Pfeffer und Salz gewürzt.

 

Als Beilage sind Salzkartoffeln und Sauerkraut der Klassiker beim Tote Oma Rezept – dem Ostalgie-Kracher. Der Begriff und das Grundgericht war vor allem in der ehemaligen DDR bekannt. Überregional erlangte das Gericht durch das Bild „Der Budiker“ von Heinrich Zille Bekanntheit. ErichsErbe haben in ihrem Youtube-Kanal Ostdeutschkochen eine kurze Videoanleitung zu Tote Oma:

 

Grützwurst

Als Grützwurst bezeichnet man Wurst, die neben Fleisch auch Grütze enthält. Grütze sind Getreidekörner, wie Gerste, Hafer, Hirse, Roggen, Weizen, Buchweizen oder Mais. Es gibt jedoch auch Grützwurst, die Graupen enthält. Vor allem Leberwurst, Kochmettwurst sowie Blutwurst sind die verbreiteten Arten der Grützwurst in Deutschland. Die Blutwurst, auch rote Grützwurst, enthält frisches Schweineblut. Die Wurst wird in Sachsen auch Tiegelwurst genannt.

Foto-Urheberrecht:
Screenshot aus dem Youtube-Video Ostdeutschkochen - DDR Rezept: # 093 Tote Oma

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