Familienurlaub in Italien

Sonnenschein, Meer, Strand, leckeres Essen, guter Wein, traumhafte Landschaften, Kultur und Geschichte – Italien hat so viel für eine Familienreise zu bieten, da ist für jede Vorliebe etwas dabei. Das macht Italien zum perfekten Urlaubsziel für Familien mit großen und mit kleinen Kindern. Das wissen natürlich auch die Italiener selbst und machen mit ihren Familien gerne Urlaub im eigenen Land. Schließlich kann man hier hervorragend zwischen einem klassischen Strandurlaub, einem Städtetrip, Aktivurlaub mit Wandern oder Radfahren oder auch einem Genussurlaub in schönster Umgebung wählen. Und überall treffen Urlauber auf italienische Gastfreundschaft. Werfen wir also einen Blick Richtung Süden für einen Familienurlaub in Italien und auf die Orte, an denen auch die Italiener selbst gerne ihre Ferien verbringen.

Salento

Der Salento ist der Absatz des italienischen Stiefels, eine 100 Kilometer lange und 40 Kilometer breite Halbinsel. Es ist noch nicht allzu lange her, dass der Salento zu den Geheimtipps in Italien gehörte, selbst unter den Italienern. Inzwischen sind die hiesigen Strände mit die beliebtesten in ganz Italien. Manche Ecken des Salento locken dabei aufgrund des Nachtlebens eher ein junges Publikum an. Doch an den karibischen Stränden fühlen sich vor allem Familien wohl. Noch ein großer Vorteil: In der Gegend ist es immer warm. So eignet sich der Salento auch für Urlaube außerhalb der Hauptsaison, was Eltern mit kleinen, noch nicht schulpflichtigen Kinder unbedingt nutzen sollten.

Nicht nur die Strände, auch das Hinterland des Salento ist eine Reise wert. Wer einmal quer von West nach Ost oder umgekehrt den Stiefelabsatz durchquert, findet hier eine der schönsten Landschaften Italiens mit kleinen Dörfern, Wäldern mit jahrhundertealten Olivenbäumen und Weinbergen, soweit das Auge reicht.

Die Amalfi Küste

Die Amalfi Küste bietet eine so zauberhafte Landschaft mit all den wunderhübschen Dörfern direkt am Meer. Steile Treppen und enge Gassen und dann atemberaubende Panoramablicke über die Weite des Meeres. Und die bunten kleinen Häuschen in den Dörfern versprühen einen unglaublichen Charme. Mit Kindern ist nicht zuletzt eine Bootsfahrt zu den versteckten Schätzen der Gegend ein Muss. Auch Pompei und die Insel Capri lassen sich sehr gut im Rahmen eines Tagesausflugs besichtigen. Aber auch beim Baden an einem der kleinen Strände im kristallklaren Wasser kommt die ganze Familie auf ihre Kosten.

Sardinien

Die gesamte Insel birgt einige Schätze. Wer beispielsweise den Strand von Stinito besucht, könnte meinen, sich auf den Malediven zu befinden. Das Wasser am weißen Sandstrand ist von solch einer Klarheit und funkelt wie abertausend Diamanten in der Sonne. Auch Piscinas, ein riesiger, breiter Strand an der Westküste Sardiniens mit hohen Wellen und spektakulären Panoramen, ist einen Besuch wert. Im Süden ist Costa Rei sehr beliebt. Dort gibt es viele Ruinen aus der Römerzeit und pittoreske kleinen Dörfer, in denen die Frauen noch immer im traditionellen Schwarz gekleidet sind und Strohsouvenirs wie Körbe und Tabletts herstellen.

Sizilien

Auf Sizilien gibt es wunderschöne Strände, familienfreundliche Hotels für jeden Geldbeutel und natürlich gutes Essen. Und es gibt unglaublich viel zu entdecken, zu sehen und zu unternehmen.  Doch die Insel ist groß und schon die Hauptsehenswürdigkeiten sind recht verstreut – Palermo an der Spitze, Agrigento mit den Ruinen im Südwesten und Taormina und der Ätna im Osten. Es bietet sich an, einen Mietwagen zu nehmen und vorab eine Auswahl an Zielen zu treffen. Denn schließlich will auch noch der ein oder andere Tag am Strand verbracht werden.

Tipp: Lecker für die Eltern ist der Limoncello als süßer Digestif. Ganz Mutige wagen sich an den Fuoco d’Etna (Feuer des Ätna).

Die Städte Italiens

Rom, Florenz, Mailand und Venedig sind eine Entdeckungstour beim Familienurlaub in Italien wert. Vor allem mit älteren Kindern kann hier eine Menge erlebt werden. Mit jüngeren Kindern kann es etwas anstrengend werden – auch, wenn es überall sehr kinderfreundlich zugeht. Doch sind die großen italienischen Städte vor allem in den Sommermonaten meist hoffnungslos überlaufen. Wer dennoch nicht auf einen Städtetrip in Italien verzichten will, findet tolle Ausweichmöglichkeiten zu den bekanntesten Metropolen. Nahe Mailand liegt Bergamo – ein Höhepunkt der Lombardei, der viel zu oft hinter Mailand untergeht. Dabei gehört Bergamo zu den prachtvollsten Städten in Italien mit einer mächtigen Stadtmauer, Villen und Palästen. Auch Trient, die Hauptstadt des Trentino, ist einen Besuch wert und längst nicht so überlaufen wie andere italienische Großstädte. Eine eindrucksvolle Kathedrale, Museen, Galerien und Fresken und leckeres Essen gibt es hier zu entdecken. Venedigs kleine Schwester heißt Chioggia, ein Fischerstädtchen mit Gassen, Kanälen und romantischen Brücken, die sich hinter denen Venedigs nicht verstecken müssen.

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